2018 wird Dein Jahr!

Mit diesem Gedanken bist Du hoffentlich gestartet 😉

Du und ich, wir wissen beide, dass es nicht “einfach so” Dein Jahr werden wird, sondern dass es unsere Aufgabe ist durch unser Handeln dazu beizutragen, dass es gut wird (was auch immer gut für jeden Einzelnen bedeuten mag).

Was liegt da näher, als gute Vorsätze zu formulieren und im nächsten Jahr weniger Schokolade und mehr Obst zu essen, weniger auf der Couch zu sitzen und mehr Sport zu machen, weniger Bier und mehr Wasser zu trinken, weniger Stress zu haben und mehr auf uns zu achten,…

Und pünktlich zum Jahreswechsel wird überall diskutiert, ob diese Vorsätze überhaupt sinnvoll sind. Ich mache hier eine Unterscheidung:

 

Vorsätze sind nicht gleich Ziele

Vorsätze sind vage formuliert. Sie sind unverbindlich und mehr der Ausdruck von Wünschen.
Ziele sind konkret und bestenfalls smart formuliert:

 

Ziele SMART formulieren

S: spezifisch, d.h. so konkret wie möglich
M: messbar, d.h. klar überprüfbar
A: affirmativ, d.h. positiv formuliert
R: realisierbar, d.h. mit eigenen Ressourcen machbar
T: terminiert, d.h. mit Zeitpunkten versehen

Im konkreten Beispiel also nicht

  • Ich esse nie mehr Schokolade.
  • Ich nehme jetzt so richtig viel ab.
  • Ich bewege mich mehr.

sondern

  • In der nächsten Woche (T) esse ich (A, R) maximal zwei Kinderriegel (S, M) Schokolade.
  • In den nächsten vier Wochen (T) nutze ich (A, R) folgende Strategien: 2 Liter kalorienfreie Getränke, 450 Gramm Gemüse, 250 Gramm Obst, täglich zwei eiweißreiche Mahlzeiten, Nutzung meines Bewegungstrackers und mindestens 10.000 Schritte am Tag, [weitere konkrete Strategien] (S) und erreiche damit ein Kaloriendefizit von etwa 3.500 Kalorien in der Woche = 14.000 Kalorien in vier Wochen = 2 kg Gewichtsverlust (M).
  • Heute (T) mache ich (A, R) einen einstündigen Spaziergang und 10 Minuten Bauchmuskel-Workout von der DVD (S, M).

 

Wie wirst Du 2018 mit Deinen Zielen erfolgreich?

Ziele sind wichtig – das wissen wir alle. Aber auch ich scheitere immer mal wieder daran, dass meine Ziele nicht konkret, nicht realistisch oder einfach zu wenig durchdacht waren. Dann steuere ich in den Misserfolg, ärgere mich über mich selbst, bleibe in der schlechten Laune stecken…

Daher habe ich für den heutigen Artikel Ziele genauer unter die Lupe genommen und daraus 10 Punkte abgeleitet, die wichtig sind:

 

1. Ein Ziel setzen

Bevor wir überhaupt unser Ziel erreichen, müssen wir zuerst logischerweise eins haben. Wenn wir nicht wissen, was unser Ziel ist, wie wollen wir dahin kommen?

Wenn wir im Restaurant bestellen, sagen wir schließlich auch zum Kellner, was er uns bringen soll.

Wenn wir ihm sagen: „Bring mir irgendwas.“ oder auch „Bring mir keine Pizza.“

Was werden wir bekommen? Nicht das, was wir eigentlich wollen.

Dein Ziel solltest Du Dir am besten so detailliert wie möglich aufschreiben. Hilfreich kann die Nutzung der SMART-Regel sein.

 

2. Erstelle einen konkreten Plan

Nun geht es an die Frage WIE Du dieses Ziel erreichen willst.

Teile große Aufgaben in kleine Schritte auf. Die Kunst ist detailliert zu sein ohne sich dabei zu verzetteln.

Besonders wichtig sind Deine ersten Schritte. Die solltest Du so detailliert und konkret wie nur möglich aufschreiben.

Je ausführlicher Du es aufschreibst, umso einfacher wird’s ins Handeln zu kommen.

 

3. Los geht’s!

Jetzt geht es darum nicht in der Planung stecken zu bleiben, sondern ins TUN zu kommen.

Ein Ziel zu setzen und einen genauen Plan zu haben ist wunderbar, doch bleibe nicht in der Idee. Werde ein MACHER!

„Arsch huh!“ würde der Kölner sagen.

 

4. Drauf konzentrieren

Es ist sehr wichtig, dass Du nicht den Fokus verlierst und Dich nicht ablenken lässt. Dein ZIEL hat eine hohe Priorität. Konzentriere Dich auf das, was heute für Deine Zielerreichung ansteht.

Dabei darfst Du es Dir leicht machen:

Wenn Du vorhast, Dich heute 30 Minuten zu bewegen, dann nimm Dir mp3-Player und Kopfhörer mit. Aber bewege Dich!

Wenn Du heute ein gesundes Essen auf den Tisch bringen willst, dann telefoniere beim Kochen gerne per Headset mit einer Freundin. Aber koche!

Wenn Du heute Deinen Schreibtisch aufräumen willst, dann lege dazu gerne ein Hörbuch ein. Aber fang an zu räumen!

Und wenn Du heute keine Schokolade nach dem Abendessen naschen willst, dann überlege Dir, was Du statt dessen willst, damit keine blöde Lücke entsteht, die sich irgendwie füllt.

Mach es Dir ruhig leicht. Aber konzentriere Dich dabei voll auf Dein Ziel und bleibe nicht im ‚leicht machen‘ stecken.

 

5. Zeiträuber erkennen

Da das ein großes Thema für sich ist, gibt’s dazu einen eigenen Blog-Artikel. Die Essenz daraus: Wir haben nicht zu wenig Zeit!

 

6. Lass Dir helfen

Gemeinsam wird’s leichter!

Also suche Dir

  • Menschen, die dasselbe Ziel verfolgen,
  • Menschen, die fachlich Ahnung haben,
  • Menschen, die Dich unterstützen, weil sie zu Deinem Ziel beitragen wollen.

Menschen, die dasselbe Ziel verfolgen unterstützen und motivieren sich gegenseitig. Egal ob offline oder online findest Du hier Verbündete, die mit Dir weinen und lachen, Dich unterstützen und – bestenfalls – wirklich gemeinsam mit Dir MACHEN.

Menschen, die bereits erfolgreich auf diesem Weg waren und/oder fachliche Ahnung haben, geben Impulse und Ideen. Profitiere von ihren Erfahrungen. Stelle Fragen. Höre zu.

Menschen die beitragen wollen, kannst Du konkret um Hilfe in einer bestimmten Situation bitten. Darum Dir zuzuhören, wenn Du feststeckst. Darum Dich (zeitlich) zu entlasten. Oder darum Dich in den Arm zu nehmen, wenn’s mal schwer wird.

 

7. Bleibe gelassen und flexibel

Bei allem HANDELN und WOLLEN ist Gelassenheit und Flexibilität das Gegengewicht. Denn:

Wir stoßen oft auf Hindernisse, neue Erkenntnisse und Hürden.

Wir müssen unseren Plan mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder überarbeiten.

Das ist aber auch überhaupt nicht schlimm! Es läuft nie alles nach Plan.

Sei darauf vorbereitet, dass Du Deinen Plan immer wieder anpassen wirst. Und dass Du immer wieder nach neuen Lösungen suchst, um diese auszuprobieren. Manche sind gut, andere nicht.

Erhalte Dir hierbei die Gelassenheit und bleibe flexibel. Ein guter Plan ist gleichzeitig ein flexibler Plan.

 

8. Die richtigen Überzeugungen entwickeln

Die richtigen Überzeugungen zu haben bestimmt, ob Du an Deinem Ziel dran bleibst, auch wenn’s schwer wird oder ob Du vorzeitig aufgibst. Du brauchst Überzeugungen, die Dich stärken, Dir Kraft und Mut geben.

Dieser achte Punkt ist für viele Menschen ein großes und neues Handlungsfeld, das nur langsam wächst. An sich selbst glauben, das haben wir nicht gelernt. Zu spüren, dass Du selbst Deinen Erfolg, aber auch Deinen Misserfolg steuerst…

An dieser Stelle setzt Coaching an. Egal ob mit einem erfahrenen Coach an Deiner Seite oder im Selbstcoaching – es lohnt diesen zentralen Punkt anzugehen. Denn Erfolge finden im Kopf statt. In DEINEM Kopf.

 

9. Ziele täglich (mehrmals) visualisieren

Ein sehr mächtiges Werkzeug ist das Visualisieren, das Du täglich einsetzen solltest, um Ihre Ziele zu erreichen.

Visualisieren = ein Bild vor dem (inneren) Auge aufrufen und sich mit allen Details, Farben, Gerüchen, Gefühlen, Gedanken in diese Situation hineinversetzen. Wenn Du visualisierst und mit allen Sinnen voll in der Situation dabei bist, dann denkt Dein Unterbewusstsein, dass Du diese Situation gerade in diesem Moment tatsächlich erlebst.

Was bringt das?

Wenn Dein Unterbewusstsein die Situation als real erlebt, dann werden neue Nervenbahnen in Deinem Gehirn verlegt. Und diese sind dann passgenau für DEIN Ziel. Wenn sie jeden Tag benutzt werden, dann werden sie stärker, stabiler und in Zukunft häufiger und schneller nutzbar. Es ist also quasi ein kleiner Pfad, den Du zur Erfolgsautobahn ausbauen wirst. Tag für Tag.

 

10. Regelmäßig reflektieren und überprüfen

Am Ende des Tages / der Woche / des Monats (je nach Ziel) solltest Du einen Check machen:
– Bin ich auf dem besten Weg, mein Ziel zu erreichen?
– Was habe ich alles gemacht, um mein Ziel zu erreichen? Was war gut, was kann ich besser machen?
– Was werde ich morgen / nächste Woche / nächsten Monat wieder genau so machen? Und was werde ich anders machen? Und was werde ich neu ausprobieren?

 

Fazit

Hier noch mal in der Übersicht:

1. Ein Ziel setzen
2. Erstelle einen konkreten Plan
3. Los geht’s!
4. Drauf konzentrieren
5. Zeiträuber erkennen
6. Lass Dir helfen
7. Bleibe gelassen und flexibel
8. Die richtigen Überzeugungen entwickeln
9. Ziele täglich (mehrmals) visualisieren
10. Regelmäßig reflektieren und überprüfen

Es ist Einiges an Disziplin, Planung, Mut, Kraft, Wille nötig um DEIN Ziel wirklich zu erreichen. Und alles hat seinen Preis. Bist Du bereit dafür?!